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70er Brillen – Der Stil der Flowerpower und Hippie-Zeit

70er BrillenKaum etwas ist enger mit den 70er Jahren verbunden als die Flowerpower und Hippi-Generation. Bunt, lebensfroh, vor allem aber optimistisch zeigte sich die Gesellschaft in einem Jahrzehnt, dessen Kultur und Nostalgie noch heute gern durch passende Stylings aufgegriffen werden. Der 70er Stil ist bis heute fest in der Modewelt verankert und dient vielen Marken als Inspiration. Dies gilt auch für den Brillenmarkt. Noch immer führen viele Marken die typische 70er Brille. Doch es war weniger das Design als vielmehr das Material, dass für die 70er Rahmen typisch und wegweisend war. In diesem Ratgeber möchten wir Ihnen die wichtigsten Fakten rund um die 70er Brille  vorstellen. Weiterhin verraten wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten müssen.

70er Brille Test 2018

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Optyl wird zum wichtigsten Material

70er BrillenNoch heute wird die typische 70er Brille vor allem mit Optyl verbunden. Es gibt noch einige Anbieter, bei denen Sie aus diesem Material gefertigte 70er Brillen kaufen können, heute verzichten viele Hersteller allerdings darauf. Dabei boten die 70er Rahmen aus Optyl einst bemerkenswerte Eigenschaften, denn das Material war für seinen Memory-Effekt bekannt. Das heißt: Die 70er Fassung aus Optyl konnte ihre ursprüngliche Form wieder annehmen, wenn das Material erhitzt wurde. Dabei drohten weder Bruchstellen noch Verbiegungen.

Doch nicht nur für Brillenträger bot das Material Vorteile, sondern auch für die Hersteller. Optyl ließ sich um einiges schneller und ebenso effizienter herstellen als andere Materialien, die bis dahin vorwiegend für die Brillenherstellung verwendet wurden. Fast vier Jahrzehnte lang erfolgte der Griff zu Spritzguss. Was sich zu Beginn noch aufgrund des Fertigungsverfahrens bewährte, ging mit erheblichen Nachteilen beim Abkühlen und Erwärmen einher.

Zwar gab es zu dieser Zeit mit Styrol auch schon einen Kunststoff, der für die Anwendung bei Brillen gedacht war. Allerdings wollten die Verbraucher nur selten aus diesem Material 70er Brillen kaufen. Daran konnte der niedrige Preis nicht viel ändern. Kunststoff wirkte damals billig und wenig wertig. Für Brillenträger kam es meist nur infrage, wenn das Budget kein anderes Material zuließ.

Übrigens: Optyl war für die 70er Fassung ein wirklich flexibles und vielseitiges Material. Es gab verschiedene Verarbeitungstechniken, mit denen das Material bereits damals angepasst werden konnte. So waren sowohl Sprenkelungen und Marmorierungen als auch Oberflächenstrukturen in verschiedenen Designs möglich.

Runde Glaseinfassung wird zum Designmerkmal

Bis etwa zu den 1970er-Jahren wurde die Brille vor allem als Funktionsgegenstand wahrgenommen. Mit Sehstärke diente sie dem Ausgleich von Fehlsichtigkeit. Doch die 70er-Jahre brachten die Wende. Mehr und mehr wurde die Brille zum wichtigen Designmerkmal. Das ist auch heute an den Modellen zu erkennen, die als 70er Brille angeboten werden. Was mittlerweile als Vintage und Retro wahrgenommen wird, war einst bahnbrechend modern. Für Brillenträger gab es nun Brillen mit Sehstärken in kräftigen Farben. Die Formen der Rahmen variierten stark, wodurch zum ersten Mal intensiv auf die besonderen Gesichtsmerkmale eingegangen werden konnte.

Doch auch die Sonnenbrille, die es schon zu dieser Zeit ohne Sehstärke gab, wurde immer aufwendiger gestaltet. Waren die Rahmen vorwiegend zunächst mit runden Gläsereinfassungen versehen, machten sich mit der Zeit auch eckige Brillen breit, die Sie heute ebenso als 70er Brillen kaufen können.

Die 70er-Jahre brachten noch einen weiteren Meilenschritt auf dem Weg der Brillenentwicklung. Die ersten Kunststoffgläser wurden verwendet. Bis dahin galten Mineralgläser als Maß der Dinge und wurden auch für die Sonnenbrille ohne Sehstärke verwendet. Die Gläser aus Kunststoff brachten jedoch entscheidende Vorteile:

  • Kunststoff splittert nicht
  • das Material ist leichter
  • die Herstellung von Kunststoff ist preiswerter

In den 1970er-Jahren entstanden zudem die ersten Verlaufsgläser. Was heute oft als Wechselgläser zu finden ist, war damals Standard. Die Verlaufsgläser berücksichtigten die aus unterschiedlichen Winkeln eintreffende Sonneneinstrahlung. Darüber hinaus waren diese Verlaufsgläser als Automatiklinsen bekannt, denn sie konnten sich automatisch an die Lichtverhältnisse anpassen. Das heißt: Bei starker Sonneneinstrahlung verdunkelten sich die Gläser.

Heute sind viele Sonnenbrillen polarisiert. Ist ein Glas polarisiert, mindert es die Reflexionen des Sonnenlichts, wodurch dauerhaft eine herausragende Sicht geboten wird.

Die typischen 70er Gläser bestanden also aus Kunststoff und konnten sich den Lichtverhältnissen anpassen. Gegenüber den Brillen in den 60er-Jahren waren die 70er Gläser technisch und funktional weit fortgeschritten. Wechselgläser gab es zu jener Zeit jedoch eher selten.

Woran erkennen Sie heute typische Brille 70er Modelle?

Suchen Sie eine 70er Brille, werden Sie um viele typische Brillenfassungen nicht herumkommen.

Merkmal Hinweise
Goldeinfassung Ein typisches Merkmal waren die Goldeinfassungen, die zu dieser Zeit für die Brillen verwendet wurden. Sie finden sich noch heute bei den Pilot- und Pantobrillen im 70er-Jahre-Stil. Das Gold wirkt edel, aber auch sehr auffallend.
Steg Auffallend markant sind zudem bei den 70er Brillen die Stege. Die typische 70er Brille hat einen auffallenden Steg. Dieser kann entweder hochgebogen oder auch als Doppelsteg verarbeitet sein. Die Stege galten in den 70er-Jahren als Symbol für Unabhängigkeit und Intelligenz. Einst wurden sie aber nur von den Männern getragen. Durch die 70er Brille in der modernen Zeit darf sie sich nun aber auch im Gesicht der Damenwelt wiederfinden. Heute können Sie viele dieser 70er Brillen günstig kaufen, damals waren sie als große Innovationen noch entsprechend kostspielig. Die auffälligen Stege haben aber auch eine besondere Wirkung. Durch die Schlüssellochstege werden zum Beispiel kurze Nasen verlängert, während Doppelstege diese optisch verkürzen.
runde Brillengläser Die Gläser der heutigen 70er Brille sind kreisrund. Diese Form war schon damals eines der typischen Merkmale und fiel gegenüber den Schlaghosen deutlich auf. Während die 70er Brille für Herren und Damen von zahlreichen Marken heute im Handel angeboten wird, gibt es solche Modelle für Kinder eher selten.

Vor- und Nachteile einer 70er Brille

  • 70er Brillen gibt es nicht nur als Sonnenbrille, sondern ebenfalls als Brille mit Sehstärke.
  • Viele 70er Brillen haben ein sehr geringes Eigengewicht wodurch der Tragekomfort deutlich gesteigert wird.
  • Viele Modelle der 70er Brille sind auffällig gestaltet und verfügen über spezielle Oberflächenstrukturen.
  • 70er Brillen passen nicht zu jedem Outfit und Anlass.

70er Brillen günstig kaufen: Viele Online Händler machen es möglich

Dank des umfassenden Angebots verschiedener Marken ist es heute leicht, eine 70er Brille zu finden, die genau zu Ihnen und Ihrem Styling passt. Sowohl bei regionalen Optikern als auch bei zahlreichen bekannten Online Händlern können Sie sowohl Brillen in Ihrer Sehstärke als auch rein als modisches Accessoire kaufen. Verzichten Sie im Online Shop nie auf einen Blick in den Sale, da der Preis hier oft deutlich reduziert ist. Ein Preisvergleich lohnt sich immer, bevor Sie Ihre Brille online bestellen.

Die 70er Brille ist alles andere als langweilig. Markante Formen, intensive Farben und Glasinnovationen wurden zügig zum Aushängeschild in den 70er-Jahren. Diese Trends greifen die Marken heute auf. Billig wirkt die 70er Brille nicht. Sie ist aufwendig gestaltet und oft mit speziellen Oberflächenstrukturen versehen.

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