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Wenn die Brille rutscht oder drückt helfen ein paar Tricks

Jeder, der auf eine Brille angewiesen ist, kennt das Problem rutschender und drückender Brillenfassungen nur zu gut. Wenn es nur eine Sonnenbrille ist, dann ist das Problem gering, da durch Abnehmen der Brille die Sehfähigkeit nicht beeinträchtigt wird. Bei einer Nah- oder Fern- oder Gleitsichtbrille hingegen muss die Brille sitzen, und zwar ohne zu drücken und zu verrutschen. Denn die Schmerzen einer drückenden Brillenfassung schlagen sich auf das Gemüt. Weniger schmerzhaft aber nicht weniger nervend ist die Tatsache, wenn die Brille nicht richtig auf der Nase sitzt und regelmäßigverrutscht. Ein Brillen Test zeigt, welche Methoden gegen drückende und verrutschende Brillen helfen. Hilfe bietet zum Beispiel der Optiker, wo die Brille angefertigt wurde. Aber auch einfache Tricks helfen, wenn die Brille wieder einmal von der Nase rutschen möchte.

Die alte Brille behalten oder eine neue kaufen?

Wenn die Brille rutscht oder drückt helfen ein paar TricksBrillenträger kennen das nur zu gut – einmal sitzt die Brille perfekt und dann wieder hat man mit dem Kauf einer Brille kein Glück gehabt. Meistens lässt sich durch Tauschen der Nasenpads und Anpassen der Bügel die Brille retten. Ist die Brille aber nicht mehr die jüngste, drängt sich zwangsläufig der Gedanke auf, sich eine neue Brille anzuschaffen. Diese Option löst verschiedene Probleme, ist aber mit Kosten verbunden. Also heißt es die Vor- und Nachteile abzuwägen und anschließend eine Entscheidung zu treffen. Hier sind ein paar Argumente, die für und gegen eine neue Brille sprechen.

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Variante Vorteile Nachteile
Neue Brille
  • Man kann eine Brillenfassung mit optimalem Sitz wählen
  • Optiker bieten viele modische und stylische Modelle
  • Neuen Brillen werden neu verglast und somit an die aktuelle Sehschwäche angepasst
  • Diese Variante ist vermutlich teurer als die alte Brille zu reparieren
  • Dauert länger, als die vorhandene Brille zu reparieren
Vorhandene Brille reparieren
  • Vermutlich billiger als eine neue Brille
  • Dauert nicht so lange wie die Herstellung einer neuen Brille
  • Auch eine alte Brille bleibt nach der Reparatur alt
  • Die Brille wird nicht neu verglast und daher nicht an die aktuelle Sehschwäche angepasst

Wer sich für eine neue Brille entscheidet, bekommt eine neue und gutsitzende Brillenfassung. Zuvor sollte man noch den Augenarzt aufsuchen und die Sehschwäche feststellen lassen. Damit bekommt man eine Brille mit passenden Gläsern – für gutes Sehen und gesehen werden.

Tipp: Es muss aber nicht immer gleich eine neue Brille sein. In manchen Fällen lohnt es sich, die vorhanden Brille zu reparieren, damit sie nicht verrutscht. Die Ursachen einer rutschenden Brille sind unterschiedlich und reichen von falschen Nasenpads bis zu einem defekten Bügelscharnier. In den meisten Fällen hilft der Optiker. Nachfolgend gibt es ein paar Beispiele.

Die Anatomie der Brille und jenes Körperteils, auf dem sie ihren Platz hat

Eine Brille gehört ins Gesicht, ihren Halt hat sie an drei Punkten. Der Nasensteg der Brille sitzt auf der Nase und die Bügel umklammern den Kopf und sitzen dabei auf den Ohren. Brillenfassungen werden in der Fabrik hergestellt und sind dank exakter Produktionsmaschinen symmetrisch ausgerichtet. Hier beginnt bereits das erste Problem, das weniger ein Problem, sondern vielmehr eine Eigenschaft der menschlichen Natur ist. Es ist der Kopf eines jeden Menschen, der zwar dieselben Merkmale aufweist, aber bei einem jeden Menschen anders geformt ist. Mit Glück passt eine Brillenfassung wie angepasst. In den meisten Fällen muss der Optiker die Fassung aber erst anpassen, zum Beispiel durch Biegen der Bügel und Tauschen der Nasenpads. Aber auch eine bereits vom Optiker angepasste Brille kann ins Rutschen kommen. Auch in solchen Fällen kann die Fachkraft im Optikerfachgeschäft helfen, die Ursache zu beseitigen. In manchen Fällen lässt sich die Ursache mit ein paar Handgriffen selbst entschärfen.

Ursachen einer rutschenden Brille

Die Ursachen können verschieden sein. Die folgenden Punkte helfen bei der Suche danach und verraten, wie sie beseitigt werden können. Wer selbst die Reparatur vornehmen möchte, sollte aber die nötigen Kenntnisse haben, da die Sehhilfe ansonsten zu Bruch gehen könnte. Im Zweifelfall sollte die Brille vom Augenoptiker angepasst oder repariert werden.

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  • Die Brillenbügel: Die Bügel links und rechts sind zwei der drei Punkte, die für den Sitz der Brillenfassung zuständig sind. Das Brillengestell muss dabei so ausgerichtet sein, dass keiner der drei Punkte zu viel der Last trägt. Passiert das, dann kommt es schnell zu schmerzenden Druckstellen. Auch ein Verrutschen der Brille ist möglich, zum Beispiel durch Schwitzen. Liegt der Großteil des Gewichst zum Beispiel auf den Nasenpads, dann können die Bügel zu lang oder locker sein. Der Optiker kann durch Tauschen oder Biegen der Bügel eine Korrektur der Gewichtsverlagerung vornehmen und der Brille einen besseren Halt verschaffen.
  • Das Federscharnier: Die Bügel sind mit dem Korpus der Brille mit Scharnieren verbunden. Durch den Einsatz von Federscharnieren passen sich die Bügel besser der Form des Kopfes an und bieten einen besseren Halt ohne unangenehm zu drücken.
  • Anti-Rutsch-Überzüge: Sie sind ebenfalls eine Hilfe, wenn die Ursache einer rutschenden Brille bei den Bügeln liegt. Die Enden der Bügel werden mit dem Anti-Rutsch-Überzug versehen. Dadurch haben die Bügelenden einen besseren Sitz hinter den Ohren, was auch die Druckstellen reduziert.
  • Die Nasenpads: Damit die Brille gut auf der Nase sitzt, hat die Brille dafür eine passende Auflagefläche. Bei manchen Brillendiese Auflagefläche integriert, was in der Regel bei Brillengestelle aus Kunststoff der Fall ist. Brillen aus Metall bieten eine variable Auflagefläche. Die besteht aus kleinen anpassbaren Metallbügeln, an denen die Nasenpads montiert werden.

Die Nasenpads gibt es in verschiedenen Größen, Formen, Stärken, aus verschiedenen Materialien und sind beliebig austauschbar. Kleine Nasenpads wirken eleganter, da sie kaum zu sehen sind. Allerdings bieten sie weniger Auflagefläche und somit weniger Halt und eignen sich daher vorwiegend für leichte Brillen. Ist die Brille schwerer, sollte man zu größeren Nasenpads greifen. Sie bieten mehr Auflagefläche, wodurch der Druck auf die Nase verteilt wird. Die Folge ist ein besserer Sitz und keine Schmerzen wegen unangenehmer Druckstellen. Weiche Nasenpads aus Silikon passen sich der Nase besser an und bieten dadurch einen besseren Halt. Allerdings verschmutzen sie schneller und müssen regelmäßig gereinigt und getauscht werden. Bei Brillen mit starrer Auflagefläche können selbstklebende Nasenpads helfen.

  • Das Brillenband: Diese Alternative findet bei Sportbrillen und Kinderbrillen Anwendung. Das Brillenband ist der Länge nach verstellbar und lässt sich dadurch individuell anpassen. Selbst bei schnellen Bewegungen ist ein Verrutschen der Brille unwahrscheinlich.
  • Die Brille festkleben: Hier wird natürlich kein Klebstoff aus dem Büro oder der Werkstatt verwendet. Stattdessen greift man zum Lidschatten-Primer. Allerdings ist das keine Dauerlösung, sondern nur für Ernstfälle.

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