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Veränderung der Sehstärke – neue Brille, neuer Stil

Die Brille vom Optiker zur Korrektur einer Sehschwäche war früher ein reiner Sehbehelf, Stil oder modische Eigenschaften suchte man bei den Brillen von früher vergeblich. Nicht genug, dass sie wenig attraktiv war, war sie auch noch teuer. Seit Designer und Modeindustrie das einst so unattraktive Brillengestell für sich entdeckt haben, hat sich zur Freude der Brillenträger viel geändert. So wie Frau und Mann sich von Zeit zu Zeit neue Schuhe, Jeans, Röcke und Anzüge kaufen, wechseln sie heute ihre optische Brille. Oder besser gesagt: Wenn die alte Lesebrille nicht mehr zum neuen Stil passt, dann gehen Mann und Frau zum Optiker und lassen sich eine neue anfertigen. Denn die Auswahl an Designerbrillenfassungen ist groß und auch teuer war einmal. Denn viele Optiker bieten Komplettbrillen bestehen aus Brillenfassung und Gläsern an, und das zu attraktiven Preisen. Die passende Brille zum Outfit kostet also nicht mehr die Welt. Dennoch bestellen sich Brillenträger aus einem Grund eine neue Brille: eine veränderte Sehstärke.

Sehwerte verändern sich, und zwar das ganze Leben lang

Veränderung der SehstärkeManche Menschen kommen mit einem Sehfehler zur Welt, bei anderen stellt sich die Sehschwäche mit zunehmendem Alter ein. Wie auch immer, die Augen und deren Sehstärke sind nicht ein Leben lang konstant, sondern verändern sich. Dementsprechend muss die Brille der aktuellen Sehschwäche entsprechen. Hat sich die Sehschwäche verändert, sind neue Gläser nötigt. Eine ideale Gelegenheit, um gemeinsam mit den Gläsern auch die Fassung zu tauschen, am besten gleich ein modisches. Vielen Optiker bieten Komplettbrillen in der benötigten Sehstärke zum Paketpreis. Auch wenn die Sehschwäche sich nicht so schnell verändert, können Brillenträger vorzeitig gezwungen sein, sich eine neue Brille zuzulegen. Ein solcher Fall tritt dann ein, wenn die Brille verloren geht oder zu Boden fällt und ein Glas bricht. Es muss aber nicht gleich ein gebrochenes Glas sein, denn zerkratze Gläser können für eine Neuanschaffung ein ausreichender Grund sein. Allerdings kommt es auf die Intensität der Kratzer an, denn von ihnen hängt es ab, wie sehr sie die Sicht beeinträchtigen.

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Neuverglasung oder neue Brille?

Hat der Augenarzt eine Veränderung der Sehstärke festgestellt, stellt sich für viele die Frage: Soll ich die Brillenfassung neu verglasen lassen oder kaufe ich mir eine neue Brille? Die Antwort auf diese Frage hängt von den Umständen ab, allen voran von den Kosten. Beide Varianten bieten Vor- und Nachteile, die hier kurz dargestellt sind.

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Variante Vorteile Nachteile
Komplettbrille
  • neue Brillenfassung und neuer Stil
  • neue Qualitätsgläser
  • keine
Fassung neu verglasen
  • Die gewohnte Brillenfassung bleibt erhalten
  • Die Brillenfassung könnte alt sein und nicht mehr den nötigen Halt bieten

Warum Brillenträger die Verschlechterung ihrer Sehschwäche nicht auffällt

Die Regel ist die, dass die Sehschwäche abnimmt – Mann und Frau sehen umso schlechter, je älter sie werden. Allerdings erfolgt der Rückgang der Sehkraft nicht ruckartig, sondern ist ein schleichender Prozess. Das Problem dabei ist, dass sich Brillenträger daran gewöhnen. Sie zwinkern oft, weil die Gläser nicht mehr passen, nur fällt es ihnen kaum auf. Doch gibt es eine Faustregel die einem sagt, wann eine neue Brille nötig ist? Wer mit seiner alten Brille Probleme beim Lesen oder schmerzende Augen bekommt, sollte jedenfalls beim Augenarzt einen Termin vereinbaren. Auch wenn sich diese Symptome nicht einstellen, sollte der Besuch beim Augenarzt regelmäßig erfolgen. Denn die Verschlechterung der Sehkraft kann auch ohne diese Anzeichen voranschreiten. Für die betroffene Person und andere Menschen kann dies zu unangenehmen Folgen führen, zum Beispiel im Straßenverkehr. Brillenträger, die wegen ihrer Sehschwäche zum Verwenden einer Brille beim Autofahren verpflichtet sind, sollten schon alleine aus Gründen der Sicherheit regelmäßig einen Kontrolltermin beim Augenarzt wahrnehmen.

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Wie oft sollte man zum Augenarzt gehen?

Die Intervalle, in denen man die Sehkraft seiner Augen vom Augenarzt kontrollieren lassen sollte, sind individuell festzulegen. Grundsätzlich kann aber von einer einfachen Regel ausgegangen werden: Ab dem 40. Geburtstag sollten Brillenträger einmal in zwei Jahren einen Kotrolltermin einplanen. Hat man den 65. Geburtstag gefeiert, dann sollte man einmal jährlich zum Augenarzt gehen. Der Grund für die kürzeren Intervalle ist das Alter, da auch die Augen altern. Eine typische altersbedingte Sehschwäche ist die Altersweitsichtigkeit, die durch die abnehmende Elastizität der Augenlinsen verursacht wird.

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Dies sind nur allgemeine Grundsätze, die bei vererbten Sehfehlern und Krankheiten wie Krebs oder Diabetes nicht anwendbar sind. Betroffene Personen sollten sich detailliert von ihrem Augenarzt beraten lassen und sich an dessen Anweisungen und Empfehlungen halten. Der Augenarzt kann aufgrund der Untersuchung feststellen, wann der nächste Termin zu vereinbaren ist. Sollten jedoch vorher Beschwerden auftreten, sollte man sich nicht scheuen, umgehend einen Termin zu vereinbaren.

Bei Kleinkindern entscheiden die Eltern, ob und wann diese zum Augenarzt gehen. Das Problem bei Kindern ist, dass das Sehvermögen ab- und zunehmen kann, da es eng mit dem Wachstum zusammenhängt. In den ersten fünf Lebensjahren wachsen die Augen kaum proportional, wodurch es zu einer vorübergehenden Weitsichtigkeit kommen kann, die sich danach wieder zurückbildet. Es ist aber auch möglich, dass die Weitsichtigkeit bleibt und weiter verschlimmert. Da Kinder eine Sehschwäche selbst nicht beurteilen können, sollten Eltern sehr wachsam sein und im Zweifel einen Termin beim Augenarzt vereinbaren. Mögliche Anzeichen sind Schielen, Augenreiben, Zwinkern und zwanghaftes Drehen des Kopfes.

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Kratzer im Glas

Ein Grund für eine neue Brille ist ein Schaden am Glas oder an der Brillenfassung. Außerdem sollte die Brillenfassung gut sitzen, nicht verrutschen und nicht drücken. Das ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Sicht. Ein abgebrochener Bügel oder ein defekter Nasensteg bieten keinen guten Sitz. Die Sicht ist aber nur dann gegeben, wenn auch die Gläser frei von Schäden sind, zum Beispiel Kratzer.

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Hinweis: Sind die Gläser zerkratzt, sollten man auf keinem Fall versuchen, die Kratzer durch Polieren der Glasoberfläche zu beseitigen. In dem Fall würde der Schaden nur noch verschlimmert werden. Die betroffene Person würde mit dieser Brille noch schlechter sehen und damit seine Augen überanstrengen und womöglich noch mehr schädigen. Kratzer verursachen ungewollte Lichtstreuungen, die zu Abbildungsfehler führen können. Hier hilft nur eine Neuverglasung.

Neue Qualitäten bei Gläsern

Nicht nur bei Brillenfassungen, auch bei den Gläsern schreitet die Entwicklung voran. Ein Beispiel sind hochwertiger asphärische Gläser mit mehrfacher Vergütung, die wegen ihres geringen Gewichts für Brillenträger mit hohen Dioptrien besonders gut geeignet sind. Zur Entlastung des Auges ist es wichtig, dass die Gläser entspiegelt sind. Wer am Computer arbeitet, kann sich eine Computerarbeitsplatzbrille besorgen. Die dient nicht nur der Sehfehlerkorrektur, sondern schützt das Auge vor dem blauen Licht der LED-Bildschirme.

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